Japan
Nicht für CEPF-Investitionen geeignet*
Dieser Hotspot umfasst die Landfläche des Staates Japan. Während das zentrale Berggebiet von Honshu eine der schneereichsten Regionen der Erde ist, ist die Pazifikseite Japans bemerkenswert trocken. Yaku-shima, südlich der Südspitze von Kyushu, ist mit jährlichen Niederschlägen von mehr als 5,000 Millimetern einer der feuchtesten Orte der Erde.
Etwa ein Viertel der in Japan vorkommenden Wirbeltierarten sind endemisch, darunter der vom Aussterben bedrohte Okinawa-Specht (Dendrocopos noguchii), Japanischer Riesensalamander (Andreas japonikus) und Japanmakaken (Macaca fuchsschwanz), der am nördlichsten lebende nichtmenschliche Primat der Welt.
Die subtropischen Inselketten im Süden Japans, bekannt als Ryukyu-Inseln oder Nansei-Inseln, beherbergen eine andere Flora und Fauna als die Hauptinseln und beherbergen viele endemische Arten, darunter das gefährdete Amami-Kaninchen (Pentalagus furnessi), gefährdeter Amami-Spitznasenfrosch (Odorrana amanuensis) und die vom Aussterben bedrohte Muennink-Stachelratte (Tokudaia-Münninki).
Trotz seiner relativ geringen Landesfläche und der allgemeinen Wahrnehmung einer homogenen Gesellschaft ist Japan kulturell wie biologisch ebenso vielfältig, und zwar hauptsächlich aus den gleichen Gründen: seiner geologischen und geografischen Komplexität.
* Um für eine CEPF-Finanzierung in Frage zu kommen, müssen die Länder das Übereinkommen über die biologische Vielfalt unterzeichnet haben und Klientenmitglieder der Weltbank sein. Japan ist kein Klientenmitglied der Weltbank.